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Otto-Friedrich-Universität BambergIch helfe dir beim Helfen. Multiperspektivisches videobasiertes Feedback zu adaptiven Hilfestellungen während der Aufgabenbearbeitung
Qualitätsvoller Unterricht zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass Lehrkräfte ihren Schüler:innen während der Aufgabenbearbeitung adäquates Feedback sowie Hilfestellungen geben, um individuell herausfordernde Arbeitsschritte zu begleiten. Diese Kompetenzen sollen bereits bei Lehramtsstudierenden durch das im Projekt Help² geplanten Lehrkonzept ausgebaut werden. Im Projekt lernen Studierende des Grundschullehramts, wie sie den Schüler:innen bei der Aufgabenbearbeitung helfen und ihnen gleichzeitig genügend Raum für kognitive Selbstständigkeit geben. Das Lehrkonzept sieht vor, dass die Studierenden im Sinne des Microteachings einzelne Schüler:innen in anspruchsvollen Lernsettings unterstützen. Die Studierenden-Schüler:innen-Interaktionen werden videografiert und die Aufgabenbearbeitung durch Screencasts an Tablets aufgezeichnet, um anschließend ein videobasiertes Feedback an die Studierenden zu generieren. Das multiperspektivische Feedback erteilen sowohl die Dozent:innen als auch die studentische Peer-Group in Form von Videokommentaren. Auch die Schüler:innen der jeweiligen Lerngruppe geben in einem Kurzinterview Rückmeldung zu den studentischen Hilfestellungen. Neben der Evaluation des Lehrangebots werden Effekte unterschiedlichen Feedbacks auf die Qualität der adaptiven Lernunterstützung der Studierenden untersucht. Für einen nachhaltigen Einsatz videobasierten Feedbacks werden hierzu Workshops für Dozierende angeboten.
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Otto-Friedrich-Universität BambergQualität digital gestützter Lehre an bayerischen Hochschulen steigern
Für das Projekt QUADIS haben sich alle bayerischen Universitäten, das DiZ-Zentrum für Hochschuldidaktik der bayerischen HAWs und die Virtuelle Hochschule Bayern zusammengeschlossen, um in drei Projektsäulen die Qualität digital gestützter Lehre an bayerischen Hochschulen zu steigern. In der ersten Säule soll die hochschuldidaktische Weiterbildung um Blended Learning Seminare ergänzt werden. So soll Lehrenden ein Lernen am Modell ermöglicht und die Kapazität der Weiterbildung erhöht werden. Die Materialien sollen arbeitsteilig zweisprachig erstellt, als OER veröffentlicht und so über den Verbund hinaus nutzbar werden. In der zweiten Säule sollen bereits etablierte Formate zur Förderung des Diskurses zu digital gestützter Lehre intensiviert und auf alle Verbundpartner skaliert werden, um Lehrende zu inspirieren und Lehrinnovationen zu generieren. Dazu sollen Themenwochen durchgeführt und Fach-und Arbeitsgruppen Lehrender initiiert und begleitet werden. In der dritten Säule soll der Transfer von Lehrinnovationen in die Lehre durch Lehrwerkstätten unterstützt werden. Deren methodische Ausgestaltungen sollen miteinander verglichen und evaluiert werden, um nach Projektende eine Auswahl für zukünftige Transfermaßnahmen treffen zu können.
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Otto-Friedrich-Universität BambergCo-Creation in der universitären Lehre
Universitäre Lehre in der Betriebswirtschaftslehre fokussiert sich stark auf Vorlesungen und forschungsorientierte Seminare. Teilweise wird die Lehre durch Fallstudien oder Unternehmensprojekte praxisorientiert gestaltet. Diese Formate haben ihre Stärken, sind jedoch nicht sehr sensitiv für den Hintergrund der Studierenden sowie einen sich schnell verändernden Zeitgeist. Das CoCun Projekt schlägt einen innovativen Co-Creation Ansatz vor, um diese Herausforderungen zu adressieren. Co-Creation in der Lehre bedeutet für uns einen handlungsorientierten Ansatz zu verfolgen, der vollständig auf frontale Inputs verzichtet. Alle Inhalte des Kurses werden in Kollaboration der Studierenden untereinander sowie im Austausch mit den Dozierenden erarbeitet. Unser Verständnis des Co-Creation Ansatzes stellt damit die Bedürfnisse der Studierenden in den Vordergrund und gewährleistet Kompetenzorientierung.
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Interdisciplinary Navigation as Educational Reform
Mit dem Projekt Interdisciplinary Navigation und Transformation as Educational Reform (INTER) plant die Universität der Künste (UdK) Berlin ein hochschulweites, transferables Anreizsystem für den interdisziplinären Dialog. Ausgerichtet auf den hochschulspezifischen Status der Kunstuniversität setzt INTER im zweiten Zyklus an und befördert den interdisziplinären Austausch von Lehrangeboten und die Entwicklung innovativer Lehrformate (Peer Learning, Co-Teaching, Coach the Trainer, Formate künstlerischer Interaktion) im Wahlbereich der Masterstudiengänge. Als Navigations- und Coachingsystem unterstützt INTER Studierende und Lehrende, die nach aktualisiertem Berliner Hochschulgesetz verbindlich einzuplanenden überfachlichen Angebote des Masterstudiums qualitätsgesichert zu interdisziplinären Forschungsprojekten und künstlerisch-gestalterischen Entwicklungsvorhaben zusammenzuführen. INTER vermittelt den künftigen Absolvent*innen Strategien, der gesellschaftlichen Transformation zu begegnen und selbst zu Agents of Transformation zu werden. INTER konzentriert sich dabei auf die kommunikativen und evaluativen Werkzeuge des Anreizsystems und bemisst seinen Erfolg an der Durchlässigkeit, Flexibilität und Reaktionsfähigkeit der institutionellen Lehrarchitektur.
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