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Uniklinik RWTH Aachen3D-Multi-User-Hologrammtische für innovative Lehre in den Rohstoffwissenschaften und der Medizin
Für Studierende der Rohstoff- und Geowissenschaften sowie der Medizin ist räumliches Verständnis von komplexen 3D-Strukturen (z. B. Lagerstätten und Neuroanatomie), eine wichtige Kernkompetenz, deren Erwerb bis heute eine große Herausforderung darstellt. Multi-User-Hologrammtische ermöglichen es durch die Kombination mehrerer Projektoren, hochaufgelöste 3D-Modelle auf die Tischfläche zu projizieren, die dann mithilfe von Holo-Brillen mehrdimensional visualisiert werden. Die Hologramm-Technologie zeichnet sich im Vergleich zu MR-Anwendungen insbesondere durch die Möglichkeit zur Kollaboration und sozialen Interaktion aus, wodurch das Lernen zu einem gemeinschaftlichen Prozess wird. Ziel des Holo-4-Edu-Projektes ist es, Hologrammtische für eine zukunftsorientierte Hochschullehre zu etablieren. Dabei wird die Entwicklung, Erprobung und curriculare Verankerung interaktiver Multi-User-Hologramm-Lernmodule durchgeführt. Dies wird für ausgewählte Lehrveranstaltungen verschiedener rohstoff- und geowissenschaftlicher sowie medizinischer Studiengänge umgesetzt. Das Konsortium besteht aus dem Institute of Mineral Resources Engineering (MRE), dem Audiovisuelle Medienzentrum der Medizinischen Fakultät RWTH Aachen (AVZM) und dem Department of Information Management in Mechanical Engineering (IMA), die ihre Expertise im Bereich der didaktischen Konzeptionierung, technologischen Entwicklung sowie erfolgreichen Lehrintegration innovativer Lehrformen in die Hochschullehre bündeln.
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Uniklinik RWTH AachenSerious Gaming in der interprofessionellen Lehre zur Optimierung der Arzneimitteltherapie
Die medizinische Versorgung wird oftmals durch mangelnde Kommunikation und Interaktion der einzelnen Berufsgruppen erschwert. Wir möchten eine interprofessionelle universitäre Lehre in medizin-nahen Fächern (Medizin, Psychotherapie, Hebammenwissenschaft, Pharmazie) fördern, um ein gemeinsames Verständnis der einzelnen Interessengruppen zu etablieren und die Versorgung zu verbessern. Hierbei soll das Interaktionspotenzial und fachübergreifende Arbeit mittels Serious Gaming eruiert und weiterentwickelt werden. Es wird ein Prototyp des Serious Games SEE ME genutzt. SEE ME wurde bisher in der Lehre von Studierenden der Humanmedizin an der RWTH Aachen evaluiert und konnte sowohl den Kenntnisstand wie auch das subjektive Sicherheitsempfinden der Spielenden verbessern. Es soll eine neuartige Studiengangs-übergreifende, interprofessionelle Lehre etabliert werden, in der den Studierenden nicht nur die Nutzung, sondern auch die partizipative Weiterentwicklung des Serious Games ermöglicht wird. SEE ME soll im Kontext einer interprofessionellen Lehre eingesetzt werden. In Zusammenarbeit mit Studierenden diverser Fächer und dem audiovisuellem Medienzentrum wird eine Erweiterung des Spiels auf für die medizinische Versorgung relevante Kerninhalte erfolgen. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Entwicklung eines gegenseitigen interprofessionellen Verständnisses und der Ergänzung verschiedener Kenntnis- und Erlebenswelten zur Verbesserung der gemeinsamen medizinischen Versorgung
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Digitales kompetenzorientiertes Prüfen implementieren
Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Good Practices für digitales kompetenzorientiertes Prüfen. Es umfasst die Schritte Neukonzeption, Weiterentwicklung, Erprobung, Implementierung und Verfügbarmachung für die Fachdisziplinen BWL, MINT, Soziales und Gesundheit. Durch ein durchgängiges Constructive Alignment und eine Änderung der Haltung gegenüber Prüfungen bei Studierenden und Lehrenden sollen die Qualität der Lehre weiter verbessert und Täuschungsversuche entscheidend gemindert werden. Das Verbundprojekt, an dem neun Hochschulen beteiligt sind, setzt auf dem Forschungsstand zur Didaktik und Durchführung von digitalen Präsenz- und Online-Prüfungen auf und integriert zudem die Erfahrungen aus den Corona-Semestern. Die technische Umsetzung erfolgt in etablierten Prüfungssystemen, sieht Kompatibilität zu Campus-Management-Systemen vor und berücksichtigt eine zukünftige Cloud-Lösung, die von Hochschulen gemeinsam genutzt werden kann. Den rechtlichen Rahmen des Projekts bildet die Bayerische Fernprüfungserprobungsverordnung.
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