
E-Tutor*innen-Qualifizierungsprogramm 36
Unser gesellschaftlicher Alltag ist von Kommunikation und Verhandlung in virtuellen Räumen durchdrungen. Es ist von elementarer Wichtigkeit, dass Kunst- und vor allem Theaterhochschulen ihre künstlerische aber auch technische Auseinandersetzung mit diesem wachsenden Bereich eigenmächtig gestalten und bespielen können. Besonders Theater- und Kultureinrichtungen obliegt die Aufgabe, auch in digitalen Räumen Konfliktsituationen aufzeigen und verhandelbar machen zu können. Hierzu ist der Einsatz und der sichere Umgang mit eben diesen Technologien von entscheidender Bedeutung. Um diese Herausforderung anzugehen soll an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch (HfS) das Labor für Digitalität geschaffen werden, das den Umgang mit digitalen Räumen und Interaktionsformaten in der Lehre und Theaterarbeit etabliert. Das Labor soll eine nachhaltige Denkweise für hybride und virtuelle Formate auf experimentelle Weise zulassen, dokumentieren und zugänglich machen, um eine Transferleistung hin zu neuen Formaten zu ermöglichen. In Teilen bestehen in den Studiengängen der HfS bereits Erfahrungswerte bezüglich digital vernetzten Bühnenvorgängen und delokalisiertem, virtuellem Handeln. Diese Erfahrungswerte sollen explorativ erweitert werden
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Offene Lehre - Teambasiertes TAP-System
Offene Lehre Teambasiertes TAP-System an der HMTMH etablieren Aufgrund der hohen Zeit- und Personalintensität von TAPs (3 Gesprächssequenzen siehe: HMTM Hannover: TAP (Teaching Analysis Poll) (hmtm-hannover.de) können sie an der HMTMH - trotz hoher Nachfrage - nur vereinzelt durchgeführt werden. Das Projekt zielt auf den Aufbau eines teambasierten von Lehrenden und Studierenden eigenverantwortlich organisierten TAP-Systems ab. Ein zu erarbeitendes Qualifizierungsprogramm für TAP-Moderator*innen soll es den Teammitgliedern ermöglichen, die jeweiligen Gesprächssequenzen verfahrenssicher und kommunikativ umsichtig durchzuführen. Das Projekt kann helfen, Lehrende sowie Studierende aus der Isolation des Einzelunterrichts heraus und miteinander ins Gespräch zu bringen, Lehre sichtbar zu machen, Ideen zu entwickeln, wie Lernen/Lernbegleitung aussehen kann. Im Idealfall gelingt für beide Seiten ein Perspektivwechsel, der das gegenseitige Verstehen fördert und Lern-/Lehrprozesse als grundsätzlich gestaltbar erfahren lässt. Dabei können international Studierende durch die Vorgehensweise im TAP, individuelle Ansprache in Kleingruppen, hervorragend integriert werden. In Kombination mit verschiedenen hochschulweiten Formaten könnte ein Kulturwandel an der Hochschule hin zu einer offene Lern-/Lehrkultur in Gang gesetzt werden, die durch dialogische und partizipative Routinen dauerhaft flexibel bleibt.
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