
Bauhaus trifft Thüringen - Das mobile Partizipationslabor
Im Rahmen des Projektes Bauhaus trifft Thüringen Das mobile Partizipationslabor entsteht ein ebenso flexibler wie kollaboratives Lehr- und Lernort innerhalb des fächerübergreifenden Studienangebots der Bauhaus-Universität Weimar. Den Studierenden wird die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen im direkten Austausch mit politischen, wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen im ländlichen Raum Thüringens ermöglicht. Dazu werden sie in fächerübergreifenden Kompetenzen sowie in Partizipationsmethoden ausgebildet. In wertschätzender Zusammenarbeit erkunden sie die Themen, welche die Menschen vor Ort beschäftigen und erarbeiten gemeinsam Ideen für eine nachhaltige Transformation. In der Konzeptionsphase (1 Semester) wird das mobile Partizipationslabor konzipiert und erstellt: Im Rahmen eines interdisziplinären Projektes entwerfen die Studierenden ein modulares System aus Einzelelementen, mit denen partizipative Prozesse an wechselnden Orten gestaltet werden können. In der Umsetzungsphase (1 Semester) kommen diese Elemente in verschiedenen Gemeinden im ländlichen Raum Thüringens zum Einsatz: Basierend auf einem partizipativen und kollaborativen Prozess werden künstlerische, technische oder wissenschaftliche Intervention für eine nachhaltige Transformation gemeinsam entwickelt und umgesetzt.
Auf Einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

DAFZ mit Nachhaltigkeit
Dem Projektvorhaben liegen Erfahrungen aus langjähriger interdisziplinärer Zusammenarbeit des Instituts für Germanistik zur Sprachförderung für DaF-Studierende zugrunde (vgl. Studieren ohne Sprachbarrieren; Rail.lexis). Im Vorhaben soll ein Themenmodul zur Fremdsprachenlehre für nachhaltige Entwicklung (vgl. SDGs) konzipiert und im Studienprogramm DaF/DaZ an der TU Braunschweig erprobt werden. Auf der Grundlage bestehender theoretischer Konzeptionen, die Sprachenlernen als einen dynamischen, adaptiven Prozess betrachten (Yang, 2021), stehen holistische lernerzentrierte pädagogische Konzepte im Mittelpunkt (u.a. problembasiertes Lernen, CLIL, Multiliteracies und Translanguaging Pedagogy, Design Thinking). Diese konstruktivistischen Ansätze haben sich in Initiativprojekten zur nachhaltigkeitsbasierten Fremdsprachenlehre bewiesen (de la Fuente, 2022). Jedoch werden sie in der Lehrpraxis bisher nur punktuell eingesetzt und in der Lehrerbildung kaum vermittelt, wobei sprachformfokussierte Verfahren größere Aufmerksamkeit bekommen (z.B. Present-Practice-Produce). Durch geeignete Modellbeispiele und Lehr-/Lernformen sollen sich angehende Lehrkräfte der theoretischen Prämissen bewusst werden und die Techniken und Ressourcen für einzelne Ansätze an die Hand bekommen. Die zu erwerbenden Metakompetenzen (agiles Projektmanagement, Leadership, interdisziplinäre Kommunikation) tragen zur Erhöhung der Handlungsfähigkeit angehender Lehrkräfte angesichts globaler Herausforderungen bei.
Projekt anzeigen
