Suchergebnisse
Technische Universität IlmenauFlexibel kombinierbare Cross-Reality Labore in der Hochschullehre: zukunftsfähige Kompetenzentwicklung für ein Lernen und Arbeiten 4.0
Konzepte zur Digitalisierung der Laborausbildung wie Simulationen, virtuelle Laborumgebungen oder Remotelabore, die unter dem Sammelbegriff Cross-Reality-Labore (CrossLabs) zusammengefasst werden, haben nicht erst in der aktuellen Pandemiesituation ihre Leistungsfähigkeit und Flexibilität bewiesen. Obwohl das Potenzial einer hochschulübergreifenden Nutzung offensichtlich ist, bleiben diese aber hochschul-lokal isoliert. Trotz inhaltlicher Überdeckung lassen sich die festgefügten Installationen, die auf die didaktischen Erfordernisse an einem Standort zugeschnitten wurden, nicht aus dem Kontext (Vorkenntnisse der Studierenden, individuelle Schwerpunkte, Umfang der Aufgabenstellung) einer anderen Hochschule heraus nutzen. CrossLab zielt auf die Etablierung eines hochschulübergreifenden, interdisziplinären Netzwerkes von digitalisierten Labormodulen, die vergleichbar mit den Konzepten der Industrie 4.0, bedarfsbezogen in einer Lernumgebung für studierenden-zentrierte Lehre kombiniert werden können. Dafür werden durch die Partner TU Bergakademie Freiberg, TU Ilmenau, TU Dortmund und der NORDAKADEMIE sowohl auf didaktischer, technischer und organisatorischer Ebene Lösungen entwickelt und evaluiert.
Projekt anzeigen
Ernst-Abbe-Hochschule JenaInterprofessionelle Strukturen im Gesundheitswesen
Das Projekt VISION - Vernetzte Interprofessionelle Strukturen und Innovative Organisation für ein modernes Nachhaltiges Gesundheitswesen zielt darauf ab, moderne, innovative und effiziente Studieninhalte, -formate und -strukturen in den fünf primärqualifizierenden Bachelorstudiengängen Pflege, Ergotherapie, Physiotherapie, Hebammenwissenschaft/Midwifery und Rettungswesen und Notfallversorgung im Fachbereich Gesundheit und Pflege der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu implementieren, die den dynamischen Rahmenbedingungen in Studium und Berufspraxis im Gesundheitswesen gerecht werden. Im Fokus stehen (1) die Etablierung eines ganzheitlichen interprofessionellen Lehrkonzepts zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gesundheitsberufen, (2) die systematische Integration simulationsbasierter Trainingsszenarien im SkillsLab inklusive der unterstützenden Digitalisierung von Lernprozessen, (3) die Entwicklung modularer Prüfungsbausteine für SkillsLab-Prüfungen, (4) die inhaltliche und organisatorische Neugestaltung der Praxisbegleitung von Studierenden, (5) die Einführung eines neuen Masterstudiengangs zur Erweiterung der akademischen Qualifizierungswege und (6) die Qualifizierung und Bindung akademischen Lehrpersonals. Durch die geplanten Maßnahmen leistet das Projekt einen entscheidenden Beitrag zur strukturellen Weiterentwicklung des Fachbereichs Gesundheit und Pflege sowie zur Disziplinenentwicklung der Gesundheitsberufe.
Projekt anzeigen
Friedrich-Schiller-Universität JenaUniversitas@Jena: Zukunft gemeinsam gestalten
Universitas@Jena: Zukunft gemeinsam gestalten reagiert auf kontextspezifische, insb. regionale und lokale, Herausforderungen in der Lehre: Die Universität Jena will interdisziplinäre Ansätze ausbauen, flexible und FutureSkills-adressierende Studienangebote sowie universitäre Modelle zur gesellschaftlichen Teilhabe entwickeln.Hierfür sollen drei innovative Lehr-Lernräume als zentrale Elemente einer modernen Lehrarchitektur etabliert werden: INNOV-AT (Innovationsatelier akademische Lehre), STUD-LAB (Entwicklungslabor Studienangebotsgestaltung) und TRANSFER-HUB (Transfer- und TransformationsHub).Das INNOV-AT schafft Raum für die Entwicklung innovativer Lehrmethoden, für partizipative Ansätze und die gezielte Förderung guter auch studentischer Lehre. Initiativen wie Partizipationsraum Lehrstrategie, Honours-Programm für studentische Lehre, FlexSpaceLehre und Forum Futurum#Lehre setzen hier an. Das STUD-LAB fokussiert auf Future Skills sowie flexible und interdisziplinäre Studienangebote. Die Initiativen Flex-Lab und Labor Interdisziplinarium adressieren so steigende Arbeitsmarktanforderungen und gesellschaftliche Veränderungen. Der TRANSFER-HUB stärkt die Vernetzung mit der Gesellschaft. Das FORUM GENERALE und die Plattform FSU_connect fördern den Dialog mit der Region und die gesellschaftliche Verantwortung der Studierenden und Lehrenden. Die Universität Jena sichert damit die Zukunftsfähigkeit ihrer Lehre und gestaltet gesellschaftlichen Wandel aktiv mit.
Projekt anzeigen
Ernst-Abbe-Hochschule JenaSElbstgesteuert Lernen Für EntscheIdungskompEtenz
Wie weit geht Selbstbestimmung am Lebensende? Wie gehe ich mit einem unkooperativen Kind in der Ergotherapie um? Wie lege ich ein EKG an, wenn sich die Rippenbögen bei einer adipösen Patientin nicht so deutlich abzeichnen wie am Simulator? Übernehme ich die Versorgung eines Neugeborenen, weil die Mutter um den verstorbenen Zwilling des Kindes trauert oder motiviere ich sie, dies selbst zu tun? Wie fordernd darf die Physiotherapie nach einer Gelenkersatz-Operation sein?In der Gesundheitsversorgung tätige Fachkräfte treffen jeden Tag unzählige, für Patient:innen essenzielle, Entscheidungen. Gerade Absolvent:innen der vergleichsweise jungen Studiengänge in den Gesundheitsfach- und Therapieberufen müssen Behandlungs- und Pflegemaßnahmen an den individuellen Bedürfnissen der Patient:innen ausrichten und auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse begründen können. Im Rahmen des Projekts SELFIE werden Lehr-/Lernformate mit dem Ziel entwickelt, die professionelle Entscheidungskompetenz der Studierenden zu fördern. Digital aufbereitete Inhalte und Lernmedien, (z. B. interaktive Lernpfade, Serious Games) ermöglichen selbstgesteuertes, zeit- und ortsunabhängiges Lernen; komplexe Simulationsszenarien für die fachpraktische Ausbildung fördern situationsadäquate Entscheidungs- und Reflexionsprozesse, um schließlich auch in der Realität professionell also partizipativ, patientensicher und evidenzbasiert entscheiden und handeln zu können.
Projekt anzeigen
Fachhochschule ErfurtXR_Bildungs-Metaverse
Das Projekt XR_B2M ergänzt mit XR-Technologien die analoge Lehre durch einen ambitionierten virtuellen Lehr- und Lernraum und soll die digitale Lehre im Studiengang Stadt- und Raumplanung (SR) deutlich qualifizieren und weiterentwickeln. In einem virtuellen Lehr- und Lernraum (Bildungs-Metaverse) werden Studierende dazu befähigt, für kommunikative Pla-nungsprozesse der Stadt- und Raumplanung (u.a. Partizipationsveranstaltungen) innovative, digitale Beteiligungsformate und -methoden zu entwickeln, zu erproben und zu reflektieren (BA- und MA-Module). Das Bildungs-Metaverse dient als Lern- und Anwendungsraum und soll den Studierenden die Möglichkeit einer orts- und zeitunabhängigen Nutzung bieten. Didaktische Grundlage dafür ist das Konzept des Just-in-Time-Teaching, bei dem sich die Studierenden die Lehrinhalte durch Selbststudium aneignen und die Lehrenden die individuellen Lernprozesse zielgerichtet unterstützen. Neben der Nutzung der virtuellen Räume als Lern- und Anwendungsraum (für Seminare, u.ä.) ist die Konzipierung und Durchführung digitaler Partizipationsveranstaltungen in Kooperation mit externen Praxispartnern oder in Planspielen ein zentraler Projektinhalt. Die Studierenden sollen die virtuellen Räume individuell ausgestalten und darin als Avatare agieren, Methoden und Vorgehensweisen der Partizipation entwickeln und einsetzen, mit 3D-Modellformaten und Metadaten arbeiten lernen sowie Kooperationspartner und Bürger:innen in dem Metaverse begleiten und betreuen.
Projekt anzeigen
Fachhochschule ErfurtModerne KI-basierte Tools zur Unterstützung der Lehre an Hochschulen
In MoKITUL werden Anforderungen und Mehrwerte der Nutzung von künstlicher Intelligenz für die Lehre untersucht. Der Fokus liegt auf der Anpassung, der Einbettung und dem Einsatz verfügbarer KI-gestützter Tools zur Steigerung der Lehr- und Lernqualität und -effizienz von Lehrenden bzw. Studierenden. Die Vermittlung der internen Funktionsweise von KI- Werkzeugen wird nur soweit betrieben, wie sie für die sachgemäße und sichere Nutzung erforderlich ist. Die Projektdurchführung erfolgt interdisziplinär in Kooperation mit anderen Fachgebieten. In einer Analysephase werden Arbeitsweisen, Vorstellungen und (potenzielle) Bedürfnisse von ausgewählten Lehrenden und Ihren Studierenden erfasst. Parallel werden KI- basierte Software-Tools und -Services recherchiert, auf Funktionalität, Nutz- und Verfügbarkeit und Kosten analysiert. Daraus werden kurzfristig realisierbare Einsatzszenarien für die Vorbereitung und Durchführung von Lehrveranstaltungen entwickelt (Konzeptionsphase), die in zwei Semestern praktisch erprobt und evaluiert werden (Erprobungsphasen). Vorab werden Regelungen zum Datenschutz entwickelt und umgesetzt. Während der Erprobungsphase werden die Nutzenden technisch-operativ unterstützt, mit geeigneten Instrumenten befragt sowie der Aufwand für den Betrieb erhoben. Die Erkenntnisse werden zu Empfehlungen verarbeitet und veröffentlicht, um Lehrenden und Verwaltung eine Orientierung bei der Auswahl und Implementierung von KI-basierten Werkzeugen zu geben.
Projekt anzeigen
Universität ErfurtClinical Education in Global Justice
Ziel des Projektes ist, die Kompetenz-, Transfer- und Praxisorientierung sowie die Interdisziplinarität und Internationalität der juristischen Lehre an der Universität Erfurt nachhaltig zu stärken. Zu diesem Zweck entwickelt und erprobt das Projekt ein innovatives Programm zur Clinical Education in Global Justice in den staatswissenschaftlichen Studiengängen. Das Programm ermöglicht Studierenden, rechtliche Inhalte im Wege erfahrungsbasierten und forschenden Lernens selbst zu erarbeiten und diese in realen Praxisfällen exemplarisch zugunsten benachteiligter Rechtssuchender iSd. Service Learning anzuwenden. Durch exemplarische Beschäftigung mit konkreten Ungerechtigkeiten erfahren Studierende, dass Recht nicht neutral ist, und machen sich eigene Privilegierungen, Vorurteile und soziale Verantwortung bewusst. Das Projekt etabliert ein kompetenzorientiertes, dreisemestriges Clinic-Curriculum und institutionalisiert die Zusammenarbeit mit Praxispartnern. Es bindet die Ausbildung in globale Clinic-Netzwerke und Lernpartnerschaften ein, in deren Rahmen Erfurter Studierende gemeinsam mit Studierenden aus dem Globalen Süden praxisfallbezogen lernen. Flankiert wird die Clinic von einem Outreach-Programm, in dem Studierende Medien- und Kommunikationskompetenz erwerben und zum gesellschaftlichen Wissenstransfer beitragen.
Projekt anzeigen
Fachhochschule ErfurtIntelligent Teach + Learn: Generating Study Paths
Die Fachhochschule Erfurt (FHE) reagiert auf aktuelle tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen, die durch dynamische Krisen und digitale Transformation geprägt sind, mit einem Projekt, das Flexibilisierung, Kompetenzorientierung und multimodale Lehrformate sinnvoll miteinander verknüpft. Ziel ist es, den Studierenden individuelle Lernpfade und die Möglichkeit zur eigenverantwortlichen Gestaltung ihres Studienverlaufs zu bieten, um ihre vielfältigen Lebensrealitäten stärker zu berücksichtigen. Unter Einbezug aktueller technologischer und gesellschaftlicher Trends soll bewusst das gestärkt werden, was uns als Menschen ausmacht: Individualität und Gemeinschaft. Basierend auf user- und evidenzbasierten, iterativ stattfindenden Analysen werden starre Studienstrukturen durch flexible Modelle ersetzt. Die Idee ist hierfür FHExplore!-Semester zu entwickeln und zu erproben: diese bieten praxisnahe, interdisziplinäre Inhalte und fördern den Kompetenzerwerb über Fachgrenzen hinweg. Ein digitales Portfolio unterstützt die Reflexion und Dokumentation des Lernprozesses. Learning Analytics und KI-Tools begleiten die Studierenden mit technischen Möglichkeiten, während Bildungscoaches die persönliche Komponente stärken. Die Maßnahmen werden durch evidenzbasierte Forschung kontinuierlich weiterentwickelt und langfristig als Open Educational Resources (OER) bereitgestellt.
Projekt anzeigen
Bauhaus-Universität WeimarCritical Game Lab
Das Critical Game Lab ist ein innovativer Raum für experimentelle Videospiele. Inspiriert von den Ideen der Research Creation werden wissenschaftliche Theorien und kritische Analysen überführt in kreatives Schaffen, wodurch neue Ansätze für interaktive Kunst und Handwerk geschaffen werden.Die Studierenden lernen einerseits, Videospiele zu analysieren, in kulturelle, philosophische, soziologische und mediale Kontexte zu setzen und aus ihren Betrachtungen kreative Texte und Video Essays für eine Publikation zu kuratieren. Andererseits gibt das Critical Game Lab ihnen auch die Gelegenheit, in interdisziplinären Gruppen Prototypen zu entwickeln und über eigene kreative Experimente die Grenzen des Mediums auszutesten und neu zu definieren. Das Critical Game Lab ist außerdem inhärent partizipativ angelegt: Inspiriert von der iterativen Entwicklung von Spielen werden alle Studierenden anhand von regelmäßigen Review- und Planungstreffen beteiligt an der Gestaltung von didaktischer Struktur und Inhalten der Lehre. Somit wird die iterative, agile Form der Entwicklung aus der Industrie in die Lehre überführt und praktiziert. Ganz nach dem Sprichwort Der Weg ist das Ziel ist dies beispielhaft für die Philosophie dieses Projekts, denn bei allem steht der Prozess im Vordergrund. Ein Studium soll Raum für Experimente und Fehlschläge anbieten.
Projekt anzeigen
Friedrich-Schiller-Universität JenaLehr-Lern-Hub: Digital History
Stellen Sie sich vor: Angehende LehrerINNEN und MuseumspädagogINNen erlernen und erproben bereits im Studium, kreative und komplexe digitale Aufgaben für SchülerINNEN zu entwickeln. SchülerINNEN setzen sich mit und in digitalen Medien aktiv mit Geschichte auseinander und erwerben dabei forschungsorientierte und digitale Kompetenzen. Als gemeinsames Ergebnis entsteht eine öffentlich sichtbare kollektive 4D- Wissensressource. Das Lehr-Lern-Labor Digital History bezieht die bisher vor allem im MINT-Bereich erprobten Ansätze einer Verzahnung forschungsorientierter Schul- und praxisnaher Lehrerbildung sowie der digitalen Medien- und Technologiekompetenzentwicklung auf fachspezifische Ansprüchen und Ziele der Museums- und Geschichtsdidaktik. Dabei untersucht, entwickelt und erprobt das DHLabor Formate, um bspw. im Rahmen von Schulpraktika, Ganztagesangeboten oder außerschulischen Lernorten sowohl eine digitale als auch die praxisbezogene Kompetenz der Studierenden sowie die Fertigkeit zur forschungsorientierten Lehre im Schulunterricht zu befördern. Angehende Lehrende erlernen anhand von Beispielen digitale Forschungs- und Vermittlungsmethoden, erarbeiten auf dieser Basis Aufgaben für Schüler und erproben und reflektieren diese. Im Ergebnis entstehen sowohl ein Pool digitaler Aufgaben und Lehrangebote als auch eine auf den Beiträgen der SchülerINNEN aufbauende öffentlich sichtbare 4D-Wissensressource. Diese Ressourcen sind für Lehrende auch nach Abschluss des Studiums nutzbar.
Projekt anzeigen
Bauhaus-Universität WeimarBauhaus trifft Thüringen - Das mobile Partizipationslabor
Im Rahmen des Projektes Bauhaus trifft Thüringen Das mobile Partizipationslabor entsteht ein ebenso flexibler wie kollaboratives Lehr- und Lernort innerhalb des fächerübergreifenden Studienangebots der Bauhaus-Universität Weimar. Den Studierenden wird die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen im direkten Austausch mit politischen, wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen im ländlichen Raum Thüringens ermöglicht. Dazu werden sie in fächerübergreifenden Kompetenzen sowie in Partizipationsmethoden ausgebildet. In wertschätzender Zusammenarbeit erkunden sie die Themen, welche die Menschen vor Ort beschäftigen und erarbeiten gemeinsam Ideen für eine nachhaltige Transformation. In der Konzeptionsphase (1 Semester) wird das mobile Partizipationslabor konzipiert und erstellt: Im Rahmen eines interdisziplinären Projektes entwerfen die Studierenden ein modulares System aus Einzelelementen, mit denen partizipative Prozesse an wechselnden Orten gestaltet werden können. In der Umsetzungsphase (1 Semester) kommen diese Elemente in verschiedenen Gemeinden im ländlichen Raum Thüringens zum Einsatz: Basierend auf einem partizipativen und kollaborativen Prozess werden künstlerische, technische oder wissenschaftliche Intervention für eine nachhaltige Transformation gemeinsam entwickelt und umgesetzt.
Projekt anzeigen
Bauhaus-Universität WeimarIrreguLab Transdisziplinäres und interfakultatives Lehrlabor für das digitale Entwerfen und Herstellen mit unregelmäßigen Materialien
In Zeiten knapper werdender Ressourcen ist die Vermittlung und Förderung innovativer Ansätze zur Erschließung bisher untergenutzter Materialbestände wichtiger denn je. Das IrreguLab ist die Vision eines interfakultativen und gleichermaßen transdisziplinären Lehr- und Lernlabors für das digitale Entwerfen und Herstellen mit unregelmäßig geformten Materialien. Exemplarisch wird im Rahmen dieses Projekts auf einen Rohstoff fokussiert, der in Thüringen, als Bundesland mit dem größten deutschen Holzeinschlag, geradezu im Überfluss vorhanden ist: unregelmäßig gewachsene Resthölzer. Studierende im Bereich Architektur, Produktdesign und darüber hinaus entwickeln hier Konzepte, Strategien und Methoden, diese Hölzer mithilfe digitaler Werkzeuge wie 3D Scanning, digitale Datenverarbeitung sowie CNC-gesteuerter und Augmented Reality-unterstützter Fabrikation, präzise und effizient zu bearbeiten und dadurch originelle, materialgerechte und vor allem: ressourcenschonende Gestaltungs- und Herstellungsansätze zu entwickeln. Hierzu werden insbesondere neuartige Lehr-/Lernformate (u.a. AR-Design-Build Workshops und Installationen) angeboten sowie spezifische Transfer- und Austauschformate entwickelt. Diese bieten Studierenden die Gelegenheit, sich einerseits mit lokalen und regionalen Akteuren aus Forst-, Holzwirtschaft und Handwerk zu vernetzen und andererseits ihre hier entwickelten Visionen mit einer breiteren Öffentlichkeit zu teilen.
Projekt anzeigen
Bauhaus-Universität WeimarLeerraum oder was braucht es zum Lernen? Ko-kreative Gestaltung von fluiden Lehr-/Lernräumen
Kernidee des Projekts ist es, Lehr-/Lernräume auf Grundlage didaktischer Prinzipien neu zu erfinden. Das geschieht mittels einer positiven Disruption: Gedanklich und experimentell werden einige Räume ihrer starren und unhandlichen Ausstattungen entledigt, die Lehren und Lernen einhegen. Die entstandenen Leerräume werden gemeinsam mit Lehrenden und Lernenden erfinderisch, mutig und mit größtmöglicher Flexibilität zu Musterlernräumen ausgestaltet. Dies erfolgt auf Basis didaktischer und ästhetischer Kriterien, die zuvor in Interviews und Workshops ermittelt und mit Erkenntnissen ähnlicher Vorhaben an anderen Hochschulen verkoppelt werden. Ausgestaltet werden die Räume ko-kreativ, d.h. die jeweils adäquaten Ausstattungen werden gemeinsam entworfen, experimentell und iterativ anhand unterschiedlicher Lehr-/Lernszenarien und mit diversen Zielgruppen im Realbetrieb getestet. Besonderes Augenmerk in den Pilotvorhaben mit Lehrenden und Lernenden aus den vier Fakultäten liegt auf Lehr-/Lernszenarien und Ausstattungskonzepten, die die methodische Vielfalt von Lehren und Lernen erweitern bzw. die innovative Ansätze zur Lösung bisheriger Herausforderungen bieten. Die experimentelle Untersuchung von Wirkfaktoren im Verhältnis zwischen Raum, Ausstattung und Didaktik soll sowohl für Neu- und Umbauvorhaben der Universität (u.a. Lernwerkstatt) genutzt werden als auch Impulse setzen für die lernförderliche und interaktive Gestaltung von Lehr-/Lernräumen an anderen Hochschulen.
Projekt anzeigen
Fachhochschule ErfurtImmersive Lernwelt für Achtsamkeitsangebote
In den letzten Jahren haben stressbedingte und psychische Belastungen Studierender u.a. durch die Digitalisierung, COVID-19 und Hochschulreformen rapide zugenommen. Um dem entgegenzuwirken, bieten einige Hochschulen (HS) erfolgreich Achtsamkeitsangebote (AsA) an. Sie werden jedoch der steigenden Nachfrage nicht gerecht, denn die Angebote sind aufgrund fehlender finanzieller, personeller und technischer Ressourcen rar, meist orts- und zeitabhängig sowie auf wenige Teilnehmende begrenzt. Innovative und bedarfsgerechte Lernangebote sind notwendig, die langfristig und ressourcenschonend genutzt werden können.Das Projekt Im8sam verfolgt einen innovativen und nachhaltigen Ansatz zum Thema Achtsamkeit im HS-Kontext. Zur Stärkung der psychischen Gesundheit Studierender und für deren Selbst- und Stressmanagement im Studium sowie späteren beruflichen Alltag soll gemeinsam mit Studierenden und ExpertInnen eine immersive Lernwelt für AsA konzipiert und erstellt sowie in einem Lehrmodul erprobt werden. In der Lernwelt können Studierende allein oder gemeinsam mit KommilitonInnen in realistisch oder utopisch gestaltete virtuelle 3D-Achtsamkeitswelten eintauchen und sich verschiedene AsA mit unterschiedlichen Anleitungsimpulsen für die Anwendung im (Studien-)Alltag aneignen. Die Lerninhalte und Übungen können ressourcenschonend, zeit- und ortsunabhängig, mit oder ohne Virtual Reality Brille genutzt werden. Dieser Ansatz ist im deutschsprachigen Raum bisher einzigartig.
Projekt anzeigen
Universitätsklinikum JenaQuerschnitt12 - Kompetenz interfakultär!
Komplementäre und Alternative Medizin (KAM) hat in unserer Gesellschaft eine weite Verbreitung. Die geringe Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung und damit hohe Anfälligkeit breiter, auch gebildeter Teile der Bevölkerung für Alternative Medizin wird zu einem zunehmenden Problem in der Versorgung, mit dem Ärzte und andere Fachberufe immer mehr konfrontiert werden. KAM eignet sich in besonderer Weise, Studierende der Medizin mit den Aufgaben, Kenntnissen und Fähigkeiten anderer Berufsgruppen vertraut zu machen. Interdisziplinäre und multiprofessionelle Kommunikation und Diskussion sowie die Entwicklung gemeinsamer Behandlungsstrategien können hier an konkreten Krankheitsbildern gelernt werden. Studierende der Medizin, Psychologie, Pharmazie, Ernährungs- und Kommunikationswissenschaften sowie Medizinethik sollen in Fallkonferenzen in Teams Aufgabenstellungen in Form von Praxisbeispielen bearbeiten. Die konstruierten Fallbeispiele beginnen mit einem einfachen Szenario, das dann durch unterschiedliche Ergänzungen komplexer gestaltet werden kann, indem einmal die medizinische Situation ausgestaltet wird (z.B. Komplikationen oder Komorbiditäten) oder psychologische, soziale und ethische Aspekte hinzukommen. Zum Erwerb des notwendigen Wissens und der Kenntnisse und Fähigkeiten wird ein Depositorium von Wissens-Nuggets zu KAM für die verschiedenen Fächer entwickelt. Bildungstechnologien unterstützen darüber hinaus das fakultäts- und fächerübergreifende Lehr-/Lernszenario.
Projekt anzeigen
Friedrich-Schiller-Universität JenaDigitale Kulturwerkbank Thüringen
Die Abteilung Digitales Kultur- und Sammlungsmanagement (DKSM) an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) betreut weit über 100 Projekte zur Objektdigitalisierung im Kultursektor. Eine zentrale Herausforderung, die sich durch den wachsenden Bedarf an Digital-Know-how weiter verschärft, ist der Mangel an Kompetenzen in den Bereichen Handling, Erschließung, Objektfotografie und Datenanreicherung an den kooperierenden Institutionen. Ziel des Vorhabens ist der nachhaltige Aufbau eines Praktikumsprogramms zur Objektdigitalisierung vom ersten Objekthandling bis zur Ausspielung in ein öffentlich zugängliches Portal. Wir versprechen uns davon eine stärkere Berufsorientierung für Tätigkeiten an bewahrenden Kulturinstitutionen sowie eine Professionalisierung der Kulturgutdigitalisierung inner- und außerhalb Thüringens. Kernzielgruppe sind Studierende der Kultur- und Geisteswissenschaften, das Programm ist aber offen gestaltet und berücksichtigt mit einem Schwerpunkt auf Datenbanken, Vokabularen und Linked Open Data auch daten- und technologieaffine Studienfächer. Die Ausbildung erfolgt durch Mitarbeitende in der Abteilung DKSM mit langjähriger Erfahrung und umfangreicher Expertise sowie anhand der Bestände Jenaer Universitätssammlungen. Damit lässt sich das gesamte Spektrum von Flachware wie Grafik über kulturhistorische Objekte wie Gemälde und Skulpturen bis hin zu naturwissenschaftlichen Objekten wie Herbarbögen, Präparaten oder Forschungsinstrumenten abbilden.
Projekt anzeigen
Friedrich-Schiller-Universität JenaKI-gestützte didaktische Analyse im Praxissemester
Die didaktische Analyse von Lerngegenständen stellt eine zentrale berufliche Anforderung von Lehrkräften und eine Gelingensbedingung guten Unterrichts dar. Empirische Studien lassen allerdings vermuten, dass Studierende hierbei große Schwierigkeiten haben und gezielte Anleitung benötigen (Hesse et al. subm.). KI-Anwendungen stellen diesbezüglich eine innovative Ressource für Lehrkräfte dar. So spricht etwa die Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz davon, dass die Anwendungen Lehrkräfte bei der Erstellung adaptiver Unterrichtskonzepte (SWK 2024, S. 11) unterstützen können. Gleichzeitig werden KI-Anwendungen kritisiert, weil sie fachlich falsche oder erfundene Inhalte generieren (ebd., S. 910). Das Projekt KIDAN (KI-gestützte didaktische Analyse) sieht hier einen Professionalisierungsbedarf und entwickelt ein Seminarkonzept für die Begleitung von Lehramtsstudierenden im Fach Deutsch im Praxissemester. Ziel ist es, anhand zweier einschlägiger Gegenstände des Sprach- und Literaturunterrichts Fähigkeiten der didaktischen Analyse (z.B. Potenziale von Gegenständen erkennen oder Lernziele formulieren) in reflektierter Ko-Aktivität mit der KI zu erarbeiten. Diese sollen dann von den Studierenden sukzessive auf die eigene Unterrichtspraxis bezogen werden. Die Evaluation des Konzepts erfolgt über ein digitales Portfolio (inkl. Ergebnisanalyse, Logs der KI-Interaktion, Reflexion der KI-Nutzung) sowie Studierendenbefragung.
Projekt anzeigen
Technische Universität IlmenauDigitalisierung des kompetenzorientierten Prüfens für ingenieurwissenschaftliche Bachelorstudiengänge - examING
An der TU Ilmenau, der einzigen technischen Universität Thüringens, werden Ingenieure in 11 Bachelor-, 16 Master- und 2 Diplomstudiengängen ausgebildet. Seit der Corona-Pandemie musste auf dem Campus Lernen, Lehren und Prüfen neu gedacht, die Moodle-Lernmanagementplattform weiterentwickelt, ein ad-hoc-Moodle für Take Home Exams implementiert und die zentralen Infrastrukturen ausgebaut werden. Ziel des Projekts examING ist es, den Digitalisierungsschub aufzugreifen, um innovative, studierendenzentrierte Ideen für kompetenzorientierte Prüfungen für ingenieurwissenschaftliche Bachelor-Studiengänge zu entwickeln und in die Hochschulpraxis zu bringen. Die technische Basis bildet das datenschutzkonforme, integrierte Open Source Moodle-Cluster und ein Makerspace. Das examING-Prüfungssystem ist für den Einsatz vor Ort, hybrid und virtuell konzipiert. Um die projektspezifischen Ziele zu erreichen, wurden vier Umsetzungsmodule konzipiert: die didaktischen Maßnahmen für die kompetenzorientierte Prüfungspraxis, die technischen Maßnahmen für das digitale Instrumentarium zur Prüfungsunterstützung, die Entwicklung und Erprobung ingenieurwissenschaftlicher Prüfungsformen sowie die begleitendenden Supportstrukturen und die Projektkoordinierung.
Projekt anzeigen
Bauhaus-Universität WeimarStrategien für Nicht-Maschinen
Menschen haben Computer erfunden, um sie als Werkzeuge zu benutzen. Diese Werkzeuge haben sich jedoch so weit entwickelt, dass das, was vor nicht allzu langer Zeit noch als unvorstellbar galt - z. B. computergenerierte Texte oder Maschinen, die neue Maschinen erschaffen - heute alltäglich ist. Diese Entwicklungen stehen im Spannungsfeld mit »Nicht-Maschinen«: Prozesse, Lebewesen und Umwelten, die noch nicht in das Maschinennetz integriert sind, bzw. die sich einer technologischen Modifikation entziehen. Ziel des Projektes ist die Entwicklung nachhaltiger Methoden in der Lehre und in der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Themenfeld. Wir fragen: Inwiefern schaffen digitale Technologien neue Beziehungen zwischen Künstler*innen und ihren Umwelten? Wie können und sollten sich Maschinen und Nicht-Maschinen zueinander verhalten? Das Programm soll es den Studierenden ermöglichen, Verhältnisse und Abhängigkeiten zwischen Maschinen und Nicht-Maschinen besser zu verstehen und darauf aufbauend ihre individuelle künstlerische Praxis weiterzuentwickeln. Für die Universität wird eine neue Grundlage für nachhaltige Lehr-Lern-Szenarien geschaffen.
Projekt anzeigen
Fachhochschule ErfurtIterativer Crowd-Innovation Ansatz zur Etablierung von Mindfulness als innovatives Lehrmodul zur Förderung der Bildung für Nachhaltige Entwicklung
Ziel des Projekts InMind B-NEw ist die Gestaltung eines innovativen Lehrmoduls unter Anwendung des Crowd-Innovation Ansatzes, um die Bildung für Nachhaltige Entwicklung durch Mindfulness in den beteiligten Hochschulen zu implementieren & somit Studierende frühzeitig zu zukunftsfähigem Denken & Handeln zu befähigen. Die Integration des Crowd-Innovation Ansatzes bei der Gestaltung von Lehrmodulen ist in dieser Form neuartig. Damit soll gezielt von der traditionellen Wissensvermittlung durch passives Lernen Abstand genommen, die Erarbeitung für Stakeholder geöffnet & Open-Innovation mit einem Community-basierten Crowdsourcing verbunden werden. So entsteht eine kollaborative Schwarmintelligenz, wodurch externes Wissen vernetzt & nutzbar für die Konzeption des innovativen Lehrmoduls gemacht wird. Dieses Vorgehen ermöglicht 1) eine inhaltliche & 2) eine methodisch/didaktische Innovation. Das mit dem Crowd-Innovation Ansatz entwickelte Lehrmodul profitiert von einer nachhaltigen Konzeption, wobei sich die Projektziele an einem SCRUM-Prozess orientieren. Diverse Stakeholder werden in den Entwicklungsprozess eingebunden sowie bestehende Ressourcen wie CANVAS & Moodle zielführend genutzt & deren Potentialmaximierung im Rahmen der Implementierung eruiert. Nicht zuletzt setzen sich Studierende durch die Integration in der Konzeptionsphase frühzeitig mit den Lehrinhalten auseinander, wodurch der Lehrerfolg sowie die Identifikation mit dem Modul gefördert wird.
Projekt anzeigen
Bauhaus-Universität WeimarEnvironmental Nature Lab
In Anlehnung an den Begriff des Environment, einen Begriff aus der künstlerischen Praxis der 1950er Jahre, in der die Diskrepanz zwischen Leben und Kunst thematisiert wurde, befasst sich die Professur der Gestaltung Medialer Umgebungen (GMU) mit Alltagssituationen, ihren Gegenständen, Apparaten und Praktiken, um diese neu zu entwerfen. Mit Hilfe von Experimenten hinterfragen wir unser Selbstverständnis inmitten einer sich rasant verändernden Welt. Wir begreifen unsere Zivilisation als Voraussetzung, aber auch als Herausforderung für die Suche nach neuen Strategien in der Kunst. Um das Bewußtsein für das Zusammenleben mit lebenden Organismen zu stärken, schlägt die Professur Gestaltung Medialer Umgebungen nun vor, ihren Lehrplan im Hinblick auf den Klimawandel zu erweitern. Die Stärkung umfasst sowohl den Ausbau der thematischen Lehre als auch die Verbesserung der Infrastruktur des DIY Biolabs. Der vorgeschlagene Lehrplan wird sich durch partizipatives Lernen mit einer "Maker"-Philosophie entfalten. Die konzeptionelle, kollaborative und technische Herangehensweise wird durch neue Fachmodule, das BioArt Forum sowie eine Reihe von den Workshops erreicht.
Projekt anzeigen
Hochschule für Musik FRANZ LISZT WeimarNetzwerk der Musikhochschulen 4.0
Das Netzwerk 4.0 als gemeinsamer Verbund von 18 deutschen Musikhochschulen versteht und verbindet Innovation sowohl in struktureller als auch in inhaltlicher Hinsicht; die Netzwerk-Struktur sowie die Netzwerk-Projekte selber stärken die Lehre an den Musikhochschulen und stehen somit im Dienst der Studierenden. Dabei greift das Netzwerk 4.0 die an Musikhochschulen auftretenden spezifischen insbesondere didaktischen Frage- und Problemstellungen auf, entwickelt Lösungen und begegnet mit deren Umsetzung den individuellen Herausforderungen an den Musikhochschulen. Wie beispielsweise müssen digitale Anwendungen optimiert werden, damit ein traditionelles Musikstudium durch die Digitalität einen Mehrwert erhalten kann? Antworten und Lösungen auf diese und ähnliche Fragen werden nachhaltig in den Netzwerk-Musikhochschulen implementiert und dadurch dem Wissenschaftssystem langfristig zur Verfügung stehen.
Projekt anzeigen
Bauhaus-Universität WeimarCampusConnect - Sharing Innovative Education
In dem Verbundprojekt CampusConnect Sharing Innovative Education wird gezeigt, wie durch strukturierte und strategisch angelegte HochschulkooperationenLehrende und Lernende hochschulübergreifend von- und miteinander lernen, das Lehrportfolio der Einzelhochschulen inhaltlich erweitert und innovativ weiterentwickelt wird, der Verbund durch gemeinsame Veranstaltungen als hochschulübergreifender Campus wahrgenommen wird, die Durchlässigkeit durch hochschulübergreifende Anerkennungspraxis realisiert wird, der Austausch von Inhalten und Zertifikaten durch gemeinsame technisch-didaktische Infrastrukturen gewährleistet wird, innovative technische Lösungen kostengünstig umgesetzt werden, eine gemeinsame Hochschulstrukturentwicklung vorangetrieben werden kann. Von diesen Innovationen profitieren nicht nur die einzelnen Hochschulen, die Lehrenden und Lernenden. Die Ergebnisse des Projekts tragen auch dazu bei, das System der Hochschullehre insgesamt zu verbessern, indem das, was in der Forschung selbstverständlich ist, auch in der Lehre praktiziert wird: strukturierte und strategisch angelegte Kooperationen von Hochschulen!
Projekt anzeigen
Das könnte Sie auch interessieren

Studentische Publikationsseminare Cognitive Science
Ziel des Projektes ist es, das Lehrveranstaltungsformat Publikationsseminar sowie ein Student Journal in den Bachelor- und Masterstudiengängen Cognitive Science zu erproben und zu etablieren. Beides soll individuelle studentische Leistungen wertschätzen und in einem verantwortungsvoll durchgeführten Prozess öffentlich sichtbar machen. Das Projekt verdichtet und systematisiert bisherige sporadische Erfahrungen und führt zur Etablierung von Infrastruktur und Prozessen für neue Lehr-/Lernformate. Im Projekt werden während der Erprobung in mindestens vier Seminaren Leitfäden, Prozesse, Tools und Good-Practice-Beispiele erarbeitet, um die Veröffentlichung von Arbeitsergebnissen als weiteres Ziel in Lehrveranstaltungen integrieren zu können. Dies umfasst rechtliche, fachkulturelle, organisatorische und technische Aspekte, sowie Hinweise für Schreib- und Reviewingprozesse und didaktische Modelle für Peer-Learning-Prozesse. In einem semesterweise erscheinenden "Student Journal" werden geeignet aufbereitete Ergebnisse aus den Seminaren, weiteren Kursen und Projekten sowie Abschlussarbeiten veröffentlicht, nachdem sie einen Peer-Review-Prozess durchlaufen haben. Die Organisation des Journals wird über ein Seminar zur Wissenschaftskommunikation etabliert, dessen Teilnehmer*innen die Planung einer Ausgabe und die Redaktions- und Peer-Reviewing-Prozesse übernehmen. In Handbüchern werden Good-Practices dokumentiert, was eine nachhaltige Weiterführung am Institut ermöglicht.
Projekt anzeigen
