
Critical Game Lab
Das Critical Game Lab ist ein innovativer Raum für experimentelle Videospiele. Inspiriert von den Ideen der Research Creation werden wissenschaftliche Theorien und kritische Analysen überführt in kreatives Schaffen, wodurch neue Ansätze für interaktive Kunst und Handwerk geschaffen werden.Die Studierenden lernen einerseits, Videospiele zu analysieren, in kulturelle, philosophische, soziologische und mediale Kontexte zu setzen und aus ihren Betrachtungen kreative Texte und Video Essays für eine Publikation zu kuratieren. Andererseits gibt das Critical Game Lab ihnen auch die Gelegenheit, in interdisziplinären Gruppen Prototypen zu entwickeln und über eigene kreative Experimente die Grenzen des Mediums auszutesten und neu zu definieren. Das Critical Game Lab ist außerdem inhärent partizipativ angelegt: Inspiriert von der iterativen Entwicklung von Spielen werden alle Studierenden anhand von regelmäßigen Review- und Planungstreffen beteiligt an der Gestaltung von didaktischer Struktur und Inhalten der Lehre. Somit wird die iterative, agile Form der Entwicklung aus der Industrie in die Lehre überführt und praktiziert. Ganz nach dem Sprichwort Der Weg ist das Ziel ist dies beispielhaft für die Philosophie dieses Projekts, denn bei allem steht der Prozess im Vordergrund. Ein Studium soll Raum für Experimente und Fehlschläge anbieten.
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Mathematik vernetzen: Unterstützung von Studierenden in der bewussten Wahrnehmung von Bezügen zwischen Schul- und Hochschulmathematik
Mathematik vernetzen: Unterstützung von Studierenden in der bewussten Wahrnehmung von Bezügen zwischen Schul- und Hochschulmathematik ist das Ziel des gleichnamigen Projekts, das an der Universität Vechta von Martina Döhrmann, Meike Grüßing, Antonia Hintze und Björn Schwarz im Rahmen von Freiraum 2022 durchgeführt wird. Das Projekt nimmt das Phänomen in den Blick, dass Lehramtsstudierende häufig den Übergang von der Schulmathematik in die Hochschulmathematik und zurück jeweils als Bruch empfinden und es ihnen dadurch schwerfällt, auf ihr im Studium erworbenes fachwissenschaftliches Wissen zurückzugreifen sowie theoretische Bezüge bei der Planung und Reflexion von Unterricht herzustellen. Modulübergreifend wird der Lernprozess von Studierenden in den Blick genommen und ein Unterstützungskonzept entwickelt und erprobt. Das Konzept umfasst Reflexionsanlässe, durch die Studierende in Übungsveranstaltungen der bestehenden Module angeregt werden, Bezüge zu erkennen. Durch ein studienbegleitendes Instrument werden diese Bezüge aufgegriffen und die Studierenden unterstützt, eigene Lernpfade sowie Vernetzungen wahrzunehmen und zu dokumentieren. Methodisch werden dabei Mind-Maps, Lernlandkarten sowie Portfolios eingesetzt. Die Wirksamkeit der Reflexionsanlässe wird in einzelnen Modulen während der Projektlaufzeit begleitend evaluiert.
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