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Studentische Publikationsseminare Cognitive Science

Ziel des Projektes ist es, das Lehrveranstaltungsformat „Publikationsseminar“ sowie ein „Student Journal“ in den Bachelor- und Masterstudiengängen Cognitive Science zu erproben und zu etablieren. Beides soll individuelle studentische Leistungen wertschätzen und in einem verantwortungsvoll durchgeführten Prozess öffentlich sichtbar machen. Das Projekt verdichtet und systematisiert bisherige sporadische Erfahrungen und führt zur Etablierung von Infrastruktur und Prozessen für neue Lehr-/Lernformate. Im Projekt werden während der Erprobung in mindestens vier Seminaren Leitfäden, Prozesse, Tools und Good-Practice-Beispiele erarbeitet, um die Veröffentlichung von Arbeitsergebnissen als weiteres Ziel in Lehrveranstaltungen integrieren zu können. Dies umfasst rechtliche, fachkulturelle, organisatorische und technische Aspekte, sowie Hinweise für Schreib- und Reviewingprozesse und didaktische Modelle für Peer-Learning-Prozesse. In einem semesterweise erscheinenden "Student Journal" werden geeignet aufbereitete Ergebnisse aus den Seminaren, weiteren Kursen und Projekten sowie Abschlussarbeiten veröffentlicht, nachdem sie einen Peer-Review-Prozess durchlaufen haben. Die Organisation des Journals wird über ein Seminar zur Wissenschaftskommunikation etabliert, dessen Teilnehmer*innen die Planung einer Ausgabe und die Redaktions- und Peer-Reviewing-Prozesse übernehmen. In Handbüchern werden Good-Practices dokumentiert, was eine nachhaltige Weiterführung am Institut ermöglicht.

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Feedback bedarfsgerecht - 3D-Avatare und natürliche Sprachprozessierung für optimales Lernen in Virtual Reality

Um Lücken in der medizinischen Praxisausbildung zu schließen, werden in den vergangenen Jahren verstärkt auf Augmented und Virtual Reality (AR/VR) Technologie basierende Lernprogramme entwickelt. Diese immersiven Technologien zusammen mit Entwicklungen auf dem Gebiet der Prozessierung natürlicher Sprache und KI-basierter Dialogsysteme bieten bisher weitgehend ungenutzte Möglichkeiten, Lernprozesse im digitalen/virtuellen Raum zu unterstützen. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass die kognitive Verarbeitungsfähigkeit (Cognitive Load) und die Echtheit der Lernerfahrung (Immersion/Presence) durch die instruktionale Unterstützung nicht negativ beeinflusst werden. In dem Vorhaben soll die bestehende VR-Lernumgebung für medizinische Notfallszenarien (STEP-VR) um eine virtuelle Tutorperson als Ansprechpartner für die Lernenden erweitert werden. Basis hierfür ist ein KI-basiertes Dialogsystem, das beruhend auf maschinellem Lernen flexibel zu verschiedenen Lernszenarien – und perspektivisch auch unterschiedlichen Typen von Lernsoftware - trainiert werden kann. Auf diese Weise kann die virtuelle Tutorperson den Lernenden bedarfsgerecht Rückmeldungen und Hilfestellungen geben, aber auch Hintergrundwissen zum Lernkontext vermitteln. Im nächsten Schritt soll dessen Wirksamkeit auf Nutzungserfahrung, Lernerfolg und kognitive Belastung mit der von traditionellem automatisiertem Expertenfeedback verglichen werden.

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