
Digital Twin 4 Everyone
Das Projekt DigitalTwin4Everyone zielt darauf ab, ein interdisziplinäres Lehrformat zu entwickeln, das Studierenden mit heterogenen Vorkenntnissen aus verschiedenen Studiengängen das Konzept des Digitalen Zwillings aus verschiedenen Perspektiven näherbringt. Digitale Zwillinge sind eine Schlüsseltechnologie in der sich digitalisierenden Welt und spielen eine wichtige Rolle bei der Vernetzung von Prozessen. Während es bereits Vorlesungen zu diesem Thema für Ingenieurwissenschaften gibt, ist dies für viele andere Studiengänge ebenfalls relevant. Um ein ganzheitliches Verständnis des Konzepts mit Fokus auf Vernetzung zu fördern, ist ein fächerübergreifendes Lehrformat vielversprechend. In der zu entwickelnden interdisziplinären Lehrveranstaltung erarbeiten Studierende einen prototypischen Digitalen Zwilling. Herausforderungen beim Aufbau der Lehrveranstaltung sind der begrenzte Zeitrahmen für die inhaltliche Arbeit und die Organisation der Zusammenarbeit in den heterogenen Studierendengruppen. Im Laufe des Projekts werden Lösungen für diese Herausforderungen erarbeitet, diese in einem Testlauf erprobt und anschließend evaluiert.
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SElbstgesteuert Lernen Für EntscheIdungskompEtenz
Wie weit geht Selbstbestimmung am Lebensende? Wie gehe ich mit einem unkooperativen Kind in der Ergotherapie um? Wie lege ich ein EKG an, wenn sich die Rippenbögen bei einer adipösen Patientin nicht so deutlich abzeichnen wie am Simulator? Übernehme ich die Versorgung eines Neugeborenen, weil die Mutter um den verstorbenen Zwilling des Kindes trauert oder motiviere ich sie, dies selbst zu tun? Wie fordernd darf die Physiotherapie nach einer Gelenkersatz-Operation sein?In der Gesundheitsversorgung tätige Fachkräfte treffen jeden Tag unzählige, für Patient:innen essenzielle, Entscheidungen. Gerade Absolvent:innen der vergleichsweise jungen Studiengänge in den Gesundheitsfach- und Therapieberufen müssen Behandlungs- und Pflegemaßnahmen an den individuellen Bedürfnissen der Patient:innen ausrichten und auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse begründen können. Im Rahmen des Projekts SELFIE werden Lehr-/Lernformate mit dem Ziel entwickelt, die professionelle Entscheidungskompetenz der Studierenden zu fördern. Digital aufbereitete Inhalte und Lernmedien, (z. B. interaktive Lernpfade, Serious Games) ermöglichen selbstgesteuertes, zeit- und ortsunabhängiges Lernen; komplexe Simulationsszenarien für die fachpraktische Ausbildung fördern situationsadäquate Entscheidungs- und Reflexionsprozesse, um schließlich auch in der Realität professionell also partizipativ, patientensicher und evidenzbasiert entscheiden und handeln zu können.
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