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SELFIE
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SElbstgesteuert Lernen Für EntscheIdungskompEtenz

Wie weit geht Selbstbestimmung am Lebensende? Wie gehe ich mit einem unkooperativen Kind in der Ergotherapie um? Wie lege ich ein EKG an, wenn sich die Rippenbögen bei einer adipösen Patientin nicht so deutlich abzeichnen wie am Simulator? Übernehme ich die Versorgung eines Neugeborenen, weil die Mutter um den verstorbenen Zwilling des Kindes trauert oder motiviere ich sie, dies selbst zu tun? Wie fordernd darf die Physiotherapie nach einer Gelenkersatz-Operation sein?In der Gesundheitsversorgung tätige Fachkräfte treffen jeden Tag unzählige, für Patient:innen essenzielle, Entscheidungen. Gerade Absolvent:innen der vergleichsweise jungen Studiengänge in den Gesundheitsfach- und Therapieberufen müssen Behandlungs- und Pflegemaßnahmen an den individuellen Bedürfnissen der Patient:innen ausrichten und auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse begründen können. Im Rahmen des Projekts SELFIE werden Lehr-/Lernformate mit dem Ziel entwickelt, die professionelle Entscheidungskompetenz der Studierenden zu fördern. Digital aufbereitete Inhalte und Lernmedien, (z. B. interaktive Lernpfade, Serious Games) ermöglichen selbstgesteuertes, zeit- und ortsunabhängiges Lernen; komplexe Simulationsszenarien für die fachpraktische Ausbildung fördern situationsadäquate Entscheidungs- und Reflexionsprozesse, um schließlich auch in der Realität professionell – also partizipativ, patientensicher und evidenzbasiert – entscheiden und handeln zu können.

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Projekt 101285
Projekt

Musik. Geschichte. Spielen. Digitale Musik- und Wissensvermittlung als Serious Game

Ziel unseres Lehrprojektes ist es, Musikgeschichtsvermittlung mit partizipativen und praxisorientierten Lernmethoden zu verknüpfen. Das didaktische Potenzial eines Computerspiels greift hier in zweifacher Hinsicht: zum einen auf Produktebene, insofern das Projekt auf die spielerische Vermittlung von Musikgeschichte setzt, die musikalische Wissensbestände niedrigschwellig, unterhaltsam und partizipativ erfahrbar macht; zum anderen auf Produktionsebene, insofern die Studierenden in die Entwicklung und Herstellung des Spiels direkt miteinbezogen werden und Musikwissen selbst spielerisch, partizipativ und anwendungsorientiert einsetzen können. Unsere Lernziele sind vielfältig: Die Studierenden vertiefen ihr Verständnis historischer Inhalte, indem sie eigenständig Quellen erforschen und bearbeiten. Sie lernen, wie man musikhistorische Informationen digital aufarbeitet und präsentiert. Zudem gestalten sie innerhalb eines kreativen Prozesses auf diesem Musikwissen basierende, spielerische Szenarien, wodurch sie praktische Erfahrungen in der digitalen Musikvermittlung sammeln. Das Projekt wird in vier Phasen umgesetzt und verbindet zwei Lehrveranstaltungen über zwei Sommersemester (2024/2025) unter der Leitung des Projektkoordinators, der eng mit einem studentischen Werkstatt-Team zusammenarbeitet. Ziel ist es, einen innovativen Lernraum zu schaffen, in dem die Studierenden Musikgeschichte aktiv gestalten und erleben können.

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Maßnahme 100351
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Publikation 100116

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