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Hochschule StralsundLehre vernetzt
Mit Lehre vernetzt Qualifizierung für Lehrende und Tutor:innen werden in Mecklenburg-Vorpommern hochschuldidaktische Weiterbildungsformate nachhaltig in bestehende Formate integriert und die landesweite Vernetzung und Kooperation der Hochschulen gestärkt. Der Verbund der sechs Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern, repräsentiert durch das Kompetenznetzwerk für Hochschul- und Mediendidaktik MV, will für hochschul- und mediendidaktische Kompetenzen qualifizieren und übergreifende Strukturen schaffen, z.B. ein landesweites Zertifikat für Hochschuldidaktik MV. Zudem hat die didaktische Grundausbildung von studentischen Tutor:innen für unseren Verbund einen hohen Stellenwert, weshalb die Entwicklung eines MV-Zertifikats für Tutor:innen in der Hochschullehre ein Kernanliegen dieses Projekts ist.Denn nicht selten sind Tutor:innen später als wissenschaftliche Mitarbeitende in der Lehre tätig. Unser Ziel ist es daher, Tutor:innen bestmöglich auf ihre Aufgaben in der analogen, hybriden und digitalen Lehre vorzubereiten und hochwertige Tutorien zu fördern. Darüber hinaus sollen Beispiele und Best Practices Guter Lehre landesweit sichtbar gemacht werden. Das Projekt verfolgt die vier Ziele 1.) landesweiter Zertifikatsprogramme, 2.) Stärkung der Community der didaktisch Interessierten 3.) Spezialisierungen und Zusatzzertifikate sowie 4.) evidenzbasierte Beforschung innovativer Lehr-Lernformate. Es richtet sich primär an die Zielgruppen der Lehrenden und studentischen Tutor:innen.
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Inklusive Präsenz - Mittendrin statt nur dabeiWährend der Pandemie wurden viele hochschulische Lehrangebote von Präsenz auf digitale Formate umgestellt, wodurch sich Barrieren für beeinträchtigte Studierende im Hinblick auf Inklusion und Chancengleichheit maßgeblich reduzierten. Die Rückkehr zum tradierten Lehrbetrieb wird von vielen Betroffenen als ein erneuter Ausschluss wahrgenommen. Selbst bei synchron hybriden Lehrveranstaltungen wirken sich mangelnde technische Voraussetzungen, medienpädagogische Kompetenzen der Lehrenden und langwierige formale Prozesse nachteilig aus. Über stationäre Videokonferenzsysteme sind Studierende faktisch anwesend jedoch sozial exkludiert; sie werden weder von den Studierenden noch von den Lehrenden bewusst wahrgenommen.Mit dem Projekt wird durch die Nutzung eines Telepräsenzroboters im Studium inklusiven Präsenz realisiert. Durch die Mobilität des Roboters werden die Studierende ein hohes Maß an Autonomie erleben und können in Lehrveranstaltungen sowie am sozialen Leben der Universität aktiv teilnehmen. Sie sind durch den Roboter physisch präsent, werden bewusst wahrgenommen und können mit allen Beteiligten interagieren. Sie sind mittendrin statt nur dabei.Diese Effekte sowie die Bedeutung von sozialer Inklusion im Hinblick auf die Lernmotivation und Lernerfolg bei Studierenden mit Beeinträchtigungen werden in der geplanten Studie untersucht, Gelingensbedingungen eruiert und die Umsetzung im hochschulischen Kontext nachhaltig verankert.
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