
Film in der Theaterausbildung
Die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin (HfS) ist eine der renommiertesten Theaterhochschulen im deutschsprachigen Raum. Im Zentrum steht die theaterhandwerkliche Ausbildung für die Bühne und die Freie Szene. In der beruflichen Praxis sind die Studierenden allerdings auf vielfältige Weise für den Film und auf mediatisierten Bühnen tätig. Mit dem Freiraum, den die Förderlinie bietet, werden deshalb filmische Experimentierräume und Netzwerkerweiterungen eröffnet, um sich einer filmischen Ausbildung im Theaterhochschulkontext anzunähern. Studierende der HfS und Filmstudierende arbeiten hierfür konzeptionell und in der Umsetzung zusammen. Erprobt wird die filmische Dokumentation von regulären Vorspielen im Do-It-Yourself-Format, das Kuratieren eines Career Service mit dem Schwerpunkt Film unter Einbezug von Expert*innen aus der Film- und Medienpraxis sowie die Produktion von Theaterfilmen in Zusammenarbeit mit Filmprofis. Des Weiteren soll ein Kompetenzerwerb auch zu erweiterten filmischen Konstellationen ermöglicht werden, der für die Arbeit auf den mediatisierten Bühnen der Zukunft relevant ist. Die Erfahrungen, die gesammelt werden, fließen in den Struktur- und Entwicklungsplan der Hochschule ein.
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Living Library
Die Arbeit mit nachhaltigen, lebenden Materialien ist in Kunst und Design ein neues Forschungs- und Arbeitsfeld. Im projektbasierten Studium an der HfG Karlsruhe sollen der Umgang mit und die künstlerische Erforschung solcher nicht standardisierter Materialien erlernt werden. Hierfür sind neue Lehr- und Lernformate, aber auch innovative Dokumentations- und Wissenstransferstrategien notwendig. In Form einer Living Library, die in Hybridform Materialarchiv und Materiallager vereint, können die Prinzipien der Nachhaltigkeit und Zirkularität in der künstlerischen Projektarbeit mit neuen Materialien erprobt werden. Das Archiv besteht aus Materialproben und -mustern inkl. zusätzlicher Informationen, die in Seminaren, Workshops und Exkursionen kollaborativ erarbeitet und aktiviert werden. Ein Fokus soll auf regionalen Rohstoffen, HerstellerInnen und Kulturtechniken liegen, die zur Quelle für praxisbasierte Lehre und Forschung werden. Das physische Archiv wird durch ein digitales ergänzt, für das Archivierungs- und Dokumentationsprozesse erarbeitet werden. Zum Scheinerwerb werden dem Materialarchiv Samples analog und digital zugeführt, deren projektbezogene Verwendung dokumentiert werden, wobei Verlinkungen zwischen Materialproben und daraus resultierenden Projekten erstellt werden. Ein studentisch geführtes Materiallager, das den Hochschulangehörigen Verbrauchsmaterialien zugänglich macht, ergänzt das Konzept im Sinne nachhaltiger Materialkreisläufe innerhalb der Hochschule.
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