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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität BonnKommunikationtraining per Medizin-ChatboT
An vielen medizinischen Fakultäten werden Unterrichtseinheiten zum Erwerb von Kommunikationskompetenz angeboten. Die anschließenden praktischen Prüfungen fallen in der Regel gut aus, was jedoch daran liegt, dass hier mit Hilfe allgemein bekannter Checklisten einzelne Teilaspekte der Kommunikation bewertet werden, so dass es auch ohne tatsächliche Kompetenz möglich ist, die Prüfung zu bestehen. Folglich findet das tatsächliche Training dann erst im realen Patientenkontakt statt, was für beide Seiten belastend sein kann. Da im Studium nicht ausreichend Gelegenheiten für ein individuelles Kommunikationstraining gegeben sind, soll in diesem Projekt eine Alternative geschaffen werden. Mit Hilfe eines spezifisch für die medizinische Nomenklatur trainierten Large Language Models und angeschlossener Audio-Schnittstelle üben Studierende der Medizin die allgemeine und fachspezifische Anamnese ein. Die Gespräche werden aufgezeichnet und danach bewertet, ob vorab definierte Inhalte und Fragetechniken darin abgebildet wurden. Auf dieser Grundlage wird ein automatisiertes Feedback erstellt, das die Studierenden bei ihrem weiteren Lernprozess unterstützen soll. Bei der Programmierung werden Studierende mit Informatik-Kenntnissen eingebunden. Die Wirksamkeitsprüfung erfolgt über das Instrument des CSA Gain und einen Vergleich der praktischen Prüfungsergebnisse aus der Zeit vor Verfügbarkeit des Chatbots mit der Zeit nach Einführung der Innovation.
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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität BonnKI-Games: Wer baut den besten Algorithmus
In diesem Kurs arbeiten Medizinstudierende und Informatikstudierende in interdisziplinären Teams zusammen, um komplexe medizinische Datensätze gemeinsam auszuwerten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Nutzung von modernen Bildgebungsdaten um den Umgang mit diesen zu Lehren und zu Lernen. Der Kurs kombiniert Theorie und Praxis, indem er den Teilnehmenden echte Bilddaten und aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen bearbeiten lässt. Zunächst werden die Teilnehmer in die Grundlagen der Visustestung eingeführt, wobei relevante bildgebende Verfahren im Detail erläutert werden. Anschließend lernen die Teams, wie sie die bereitgestellten Daten effektiv für ihre Analysen aufbereiten können. In der Phase der Algorithmenentwicklung setzen sich die Teilnehmer mit verschiedenen algorithmischen Ansätzen auseinander und entwickeln eigene Lösungen. Als besonderes Highlight dient ein Wettbewerb am Ende des Kurses, bei dem die Teams ihre Algorithmen unter Beweis stellen können. Unter den Stichwort "Gamification" sollen formative und summative Auswertungsmethoden genutzt werden, um die Studenten im Anschluss zu evaluieren. Studierende sollen nach Abschluss des Kurses befähigt werden, eigenständig Lösungsansätze zu entwickeln und zu optimieren. Zudem soll kritisches Denken gefördert sowie Problemlösungskompetenzen und Teamfähigkeit gestärkt werden.
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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität BonnMeine Geschichte für alle
In dem Projekt Meine Geschichte für alle" soll das innerhalb der letzten beiden Jahre etablierte Format Meine Geschichte für Dich (MeiGeDi) als innovatives Projekt über die Fakultätsgrenzen hinweg an medizinischen Fakultäten deutschlandweit ausgerollt werden.MeiGeDi bringt Medizinstudierende und Patienten mit chronischer Erkrankung und deren Familien zusammen. Die Studierenden interviewen diese und erstellen daraus einen Film. Ziel ist es, das Leben hinter der Erkrankung zu vermitteln. Durch das Interview und den Kontakt zu den Studierenden erhalten Patienten und Familien im Sinne des Patienten-Empowerments eine aktive Rolle in der Gestaltung der Arzt-Patienten-Beziehung und werden so Teil des Ausbildungsteams, wenn es darum geht, eine neue Generation ganzheitlich denkender Ärzte auszubilden. Die produzierten Filme werden in einer großen Filmpremiere gezeigt.In dem darauf aufbauenden Projekt Meine Geschichte für alle soll in einem Diffusion of Innovation-Prozess das Programm Medizinstudierenden deutschlandweit zugänglich gemacht werden. Dabei sollen als neues Konzept studentische Tutoren in einem Train-the-Trainer-Format geschult werden und als Multiplikatoren dieser Lehridee dienen. In einem buttom-up Prozess soll so eine studierenden-geführte Implementierung an weiteren Universitäten erfolgen. Dadurch kann die Innovation aus diesem Projekt nachhaltig implementiert werden und gleichzeitig ein innovativer Prozess zur Verbreitung von neuen Lehrideen erprobt werden.
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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität BonnKnie und Handgelenkschall an Simulationsmodellen
Das Erlernen grundlegender Techniken der Ultraschalldiagnostik gehört zu den Zielen des Medizinstudiums. Junge ÄrztInnen müssen unabhängig vom späteren Fachgebiet in der Lage sein, ein Ultraschallgerät zu bedienen, Bilder von Organen zu erstellen und diese zu interpretieren. Bisher sind praktische Kurse aber nur an wenigen Fakultäten curricular integriert. Somit hängt es von der studentischen Präferenz für ein Wahlfach ab, ob diese wichtige Fertigkeit erlernt wird. Ein Grund für die geringe Lehr-Intensität ist, dass die Lehre nicht gut standardisiert werden kann dies ist für reliable und valide Prüfungen aber erforderlich. In diesem Projekt wird eine standardisierbare Lehrmethode für eine komplette Semesterkohorte mit neuartigen Simulationsmodellen etabliert und hinsichtlich ihrer Effektivität evaluiert. Die Modelle werden zuvor modelliert und von einem hochauflösenden 3D-Drucker gedruckt, dass sie der menschlichen Anatomie exakt entsprechen und nicht durchsichtig sind. Studierende des dritten klinischen Semesters erlernen an diesen Modellen den Umgang mit dem Ultraschallgerät und die Bild-Interpretation. Die Effektivität der Methode wird in einer Cross-over-Studie untersucht, in der die Studierenden Ultraschallbilder interpretieren, die sie entweder selbst akquiriert haben oder die von Experten aufgenommen wurden. Es soll die Hypothese getestet werden, dass das selbstständige Erheben der Bilder die Befundqualität erhöht.
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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität BonnVirtual Collaboration Gemeinsam für die Zukunft lernen
Die Universität Bonn zielt mit ihrem Projektvorhaben auf die Weiterentwicklung von Lehr-Lernszenarien durch kollaboratives Arbeiten und Lernen im digitalen Raum. Dafür werden drei themenspezifische virtuelle Begegnungsräume geschaffen, die durch selbstverantwortliche, gemeinschaftliche und konstruktive Arbeitsprozesse wesentliche Kompetenzen der forschungsorientierten Bildung unserer Studierenden für die digital vernetzte Lebens- und Arbeitswelt fördern. In den Themengebieten kollaboratives Arbeiten an Medien, kollaboratives wissenschaftliches Rechnen und kollaboratives Arbeiten in und an dreidimensionalen Umgebungen ermöglichen digitale Werkzeuge schon in frühen Semestern den eigenen Erschließungsprozess analytisch erfahr- und sichtbar zu machen und Peer-Feedbackformate in der Lehre zu integrieren. In einem vierten virtuellen Begegnungsraums für Lehrende soll eine Umgebung zur systematischen Reflexion und Kommunikation über Lehre an der Universität etabliert werden, in der (beteiligte) Lehrende im Rahmen kollegialer Austauschformate Inspiration und praktische Unterstützung finden.
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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität BonnAnatomie + Neuro vertikal verknüpft verstehen
Wir freuen uns, ein innovatives Projekt vorzustellen, das die Lücke zwischen theoretischem Wissen und praktischer Anwendung in der Medizinausbildung schließen soll. In der medizinischen Ausbildung besteht eine deutliche Trennung zwischen den vorklinischen und klinischen Studienabschnitten, insbesondere im Bereich der Neurologie, wo Studierende oft eine "Neurophobie" entwickeln - eine Scheu vor neurologischen Fächern aufgrund ihrer Komplexität. Unser Ziel ist es, durch die Einführung eines virtuellen Seziertisches, des "Anatomage Tables", diese Kluft zu überbrücken. Dieses hochmoderne Lehrmittel ermöglicht es, die menschliche Anatomie digital zu erkunden, ohne auf reale Präparate angewiesen zu sein, und bietet so eine einzigartige Möglichkeit, neuroanatomische und neurologische Konzepte zu verknüpfen.Das Projekt umfasst die Entwicklung und Pilotierung eines Kurscurriculums, das den Anatomage Table nutzt, um neurologische Lehrinhalte mit praktischen anatomischen Erfahrungen zu kombinieren. Ziel ist es, die Neurophobie unter Medizinstudierenden zu verringern und den Lernzuwachs zu fördern. Durch die Integration von Theorie und Praxis hoffen wir, nicht nur die Ausbildung zu verbessern, sondern auch das Interesse und die Kompetenzen in der Neurologie nachhaltig zu steigern.Mit strukturierten Evaluationen und der Entwicklung neuer Prüfungsformate wird dieses Vorhaben nicht nur die Qualität der medizinischen Ausbildung erhöhen, sondern auch neue Maßstäbe in der Lehrmethodik setzen.
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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität BonnDigital.Pulse-Studierende für Hausarztmedizin 4.0
Digital.Pulse qualifiziert Studierende im PJ-Tertial Allgemeinmedizin (letztes Studienjahr) zu Digital Care (Digital-gestützte Versorgung). Das neue Curriculum integriert Ansätze des Nationalen Lernzielkatalogs Medizin, des Mustercurriculums Medizinische Informatik der Bundesärztekammer, des Problem-based Learning, der Adult Learning-Theorie und der themenbezogenen Lehrforschung. Ein Scoping-Review zeigt internationale Best Practices für ein Digital Health Curriculum. Digital.Pulse konzipiert, implementiert und evaluiert ein 4-monatiges Blended learning-Programm für PJ-Studierende: 1) Die Lerninhalte adressieren Digital Health theoretisch und praktisch. 2) Durch 10 problembasierte Lernszenarien entsteht eine Lernspirale, die u.a. Inhalte der Medizininformatik, Klinischen Entscheidungsfindung und Patientenzentrierung integriert. 3) Der Lernraum Hausarztpraxis ermöglicht die patientenzentrierte Anwendung. 4) Der Lernerfolg im Hinblick auf Wissen, Fähigkeiten, Einstellung und Verhalten wird wissenschaftlich nach einem mixed-methods-Ansatz (Fragebögen, Interviews) evaluiert. 5) Eine digitale Lernplattform unterstützt Gruppenarbeiten, asynchrones und individualisiertes Lernen sowie die Dissemination. 6) Alle Lehrmaterialien werden partizipativ mit Studierenden entwickelt. 7) Das Curriculum wird mit 15 PJ-Studierenden implementiert. 8) Ein internationales Advisory Board unterstützt die Konzeptentwicklung und Dissemination im deutsch- und englischsprachigen Raum.
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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität BonnQualitätsmanagement für medizinische Lehre 2.0
QML 2.0 Die Innovation beabsichtigt die Entwicklung und Implementierung einer komplett neuartigen Metrik für das Qualitätsmanagement in der medizinischen Lehre.Zentrale Bausteine hierfür sind zum einen der Aufbau einer inhaltlichen Lernfortschrittsmessung für die gesamte Lehre im klinischen Studienabschnitt. Hierzu werden durch Studierende, Lehrende und Medizindidaktik gemeinsam Lernziele für jede Lehrveranstaltung entwickelt und der jeweilige Lernerfolg erhoben. Zum anderen bedarf es auch zur Bestimmung der allgemeinen Lehrqualität dringend innovativer Evaluationsinstrumente. Hierfür werden bereits validierte Fragebögen gezielt um Aspekte der digitalen Lehre ergänzt, die seit der COVID-19-Pandemie zu gravierenden Neuerungen im universitären Betrieb geführt hat.Über die Pilotierung, Validierung und wissenschaftliche Diskussion dieser neuen Instrumente hinaus besteht ein zentrales Anliegen des Projekts in der Integration dieser generierten Daten in ein neu zu definierendes Qualitätsmanagementsystem für die Lehre. Dazu gehört über die Identifikation, Diskussion und Umsetzung von konkreten Verbesserungspotenzialen auch die Entwicklung eines Bonifikations- bzw. Anreizsystems für die Leistungsorientierte Mittelvergabe an der Medizinischen Fakultät, für die aus den Ergebnissen gezielt Parameter entwickelt und definiert werden.Der konsequente Einbezug der Studierenden sowie Studierendenurteile als Entscheidungsgrundlage sind singuläre und innovative Merkmale des Projektes "QML 2.0".
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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität BonnNeuroPathologie online: Mikro/Makro und Klinik
Obwohl viele Entscheidungen in der klinischen Versorgung von Patient:innen von den zuvor erhobenen pathologischen Befunden abhängen, werden Inhalte der Pathologie im Medizinstudium zumeist getrennt von ihrer klinischen Relevanz gelehrt. Die Pathologie wird deshalb von Studierenden der Medizin zuweilen als wenig lebhaftes Fach wahrgenommen. Vor diesem Hintergrund soll in diesem Projekt eine digitale Anwendung geschaffen werden, mit deren Hilfe die Praxisrelevanz der Neuropathologie erlebbar wird. In Arbeitspaket I werden verschiedene didaktische Methoden ausgewählt, um grundlegendes Wissen über neuropathologische Erkrankungen im Kindes- und Erwachsenenalter zu vermitteln. Unter anderem sollen makro- und mikroskopische Visualisierungen, interaktive Fallgeschichten, Videos für Inverted Classroom-Aktivitäten sowie Selbsttests erstellt werden. In Arbeitspaket II wird eine digitale Plattform für die Präsentation dieser Formate etabliert und eine Infrastruktur zur Erhebung und wissenschaftlichen Auswertung von Lernfortschrittsdaten geschaffen. Begleitend hierzu wird in Arbeitspaket III ein seminaristisches Lehrkonzept erarbeitet, das darauf abzielt, die neue digitale Ressource curricular zu integrieren. In den Seminaren wenden die Studierenden das mit Hilfe der Online-Plattform erworbene Wissen auf klinische Fragestellungen an. In Arbeitspaket IV werden die neuen Formate u.a. im Rahmen einer Neuro-OSCE-Prüfung pilotiert und evaluiert.
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Bauhaus trifft Thüringen - Das mobile Partizipationslabor
Im Rahmen des Projektes Bauhaus trifft Thüringen Das mobile Partizipationslabor entsteht ein ebenso flexibler wie kollaboratives Lehr- und Lernort innerhalb des fächerübergreifenden Studienangebots der Bauhaus-Universität Weimar. Den Studierenden wird die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen im direkten Austausch mit politischen, wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen im ländlichen Raum Thüringens ermöglicht. Dazu werden sie in fächerübergreifenden Kompetenzen sowie in Partizipationsmethoden ausgebildet. In wertschätzender Zusammenarbeit erkunden sie die Themen, welche die Menschen vor Ort beschäftigen und erarbeiten gemeinsam Ideen für eine nachhaltige Transformation. In der Konzeptionsphase (1 Semester) wird das mobile Partizipationslabor konzipiert und erstellt: Im Rahmen eines interdisziplinären Projektes entwerfen die Studierenden ein modulares System aus Einzelelementen, mit denen partizipative Prozesse an wechselnden Orten gestaltet werden können. In der Umsetzungsphase (1 Semester) kommen diese Elemente in verschiedenen Gemeinden im ländlichen Raum Thüringens zum Einsatz: Basierend auf einem partizipativen und kollaborativen Prozess werden künstlerische, technische oder wissenschaftliche Intervention für eine nachhaltige Transformation gemeinsam entwickelt und umgesetzt.
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